R. I. LAS | Rzany Ingenieurbüro für Laseranwendung

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Qualitätssicherung

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Die Qualitätssicherung bei der Laserstrahlbearbeitung kann bereits mit einfachen Mitteln und Methoden beginnen, um on-line oder off-line Überwachungs- und Sicherungssysteme erweitert werden, bis hin zu einer internetbasierten 100%-igen Prozessüberwachung ausgedehnt werden.

Gut ausgebildetes Personal, einfache Messmittel (Leistungsmessung) und vor allem gute Methoden der Qualitätssicherung, können durchaus komplizierte und teure Qualitätssicherungssysteme entbehrlich machen. Zu wissen woher Poren, Risse und andere Schweißnahtunregelmäßigkeiten beim Laserstrahlschweißen herrühren. Abzuschätzen ob einer spontane oder systematische Gratbildung beim Laserstrahlschneiden verschiedener Werkstoffe, bei den beiden wichtigsten Verfahrensvariante auftritt ist wichtig. Die Qualitätssicherungssysteme können dieses Wissen nicht ersetzten, sie ergänzen und vertiefen es.
Die Qualitätssicherung beginnt bereits mit der Konstruktion, der Auswahl der Fertigungsverfahren und der Festlegung der Genauigkeit bzw. der Toleranzen der zu fügenden Werkstücke. Sie streckt sich über die Auswahl des Laserstrahlschweißverfahrens (Tief- bzw. Wärmeleitschweßen), über die Auswahl der Anlage mit einem bestimmten Typ der Laserstrahlquelle (CO2-, bzw. Festkörperlaser), bis zu erfolgreichen Inbetriebnahme der Anlage und Mitarbeiterschulung hin. Unterschiedliche, am Markt verfügbare Qualitätssicherungssysteme, können das Personal in der Fertigung mit Laserstrahlung unterstützen. Diese technischen Hilfsmittel sind primär jedoch dazu da, eine gute Werkstückqualität zu dokumentieren und zu bescheinigen.
Insbesondere durch die Visualisierung der Laserstrahlbearbeitungsprozesse, in Verbindung mit Überwachung und Dokumentation wesentlicher Anlagensignale, können entsprechende Qualitätsüberwachungssysteme eine deutliche Arbeitserleichterung für die Mitarbeiter an den Fertigungsanlagen bringen.

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